Was war der größte unwissenschaftliche Unsinn des Jahres?
Die feierliche Verleihung
am 11.11.2026 im Stadtsaal
mit Luksan Wunder, Manuela Raidl, Ruth Grützbauch u.v.m.
Das „Goldene Brett vorm Kopf“ ist ein Negativpreis. Mit ihm werden Menschen und Organisationen ausgezeichnet, die mit wissenschaftlich widerlegten Thesen Geld, Ruhm oder Einfluss anstreben, obwohl sie es eigentlich längst besser wissen müssten.
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Die Finalisten stehen fest!
Der EU-Abgeordnete Gerald Hauser (FPÖ), der Coach Markus Streinz und der KI-Chatbot NEXIQA konkurrieren um den Preis für den größten unwissenschaftlichen Unsinn des Jahres. Das Comedy-Kollektiv Luksan Wunder und Science Buster Ruth Grützbauch sind die Showacts bei der Verleihung am 11. November im Stadtsaal Wien.
Aus zahlreichen öffentlichen Nominierungen hat die Jury drei Kandidaten ausgewählt, die um den Preis für den größten unwissenschaftlichen Unsinn des Jahres konkurrieren:
Gerald Hauser (FPÖ): Der EU-Abgeordnete fällt seit Jahren mit unwissenschaftlichen Aussagen zu Corona-Impfungen und Verschwörungstheorien rund um die WHO auf. Zuletzt sorgte er mit der Behauptung für Aufsehen, die „Hitze-Panik“ sei eine Ablenkung vom „Impf-Desaster der Systemparteien“.
„Life Coach“ Markus Streinz: Der selbsternannte Life-Coach aus Oberösterreich verbreitet esoterische Heilversprechen und suggeriert sogar, bösartigen Krebs „auflösen“ zu können. Aussteiger und Angehörige werfen ihm Manipulation, finanzielle Ausbeutung sowie verschiedene Formen von Gewalt vor.
KI-Chatbot NEXIQA: Die angeblich „kritischste KI der Welt“ verbreitet pseudowissenschaftliche Inhalte von der Virenleugnung bis zur Infragestellung der DNA-Doppelhelix. Besonders bedenklich sind ihre Gesundheitstipps, die Misstrauen gegenüber Impfungen und wissenschaftlich fundierten Behandlungsmethoden schüren können.
Das war die Verleihung für 2025
Der Podcast „Hoss & Hopf“ wurde für seinen Hang zu Verschwörungstheorien, Pseudowissenschaftlichkeit und das Schadenspotenzial bei der jungen Zielgruppe mit dem Goldenen Brett vorm Kopf 2025 ausgezeichnet.
Das Goldene Brett fürs Lebenswerk ging an Österreichs führenden Homöopathen Michael Frass. Den Publikumspreis konnte Dagmar Belakowitsch für ihren Auftritt im ORF Report ergattern. Die Verleihung kann auf YouTube nachgesehen werden:
Zur ausführlichen Begründung: siehe Presseaussendung.